12.02.2018

Berufsfeld „Heilpraktiker/Psychotherapie“

Heute gebe ich einen kleinen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten der Therapie, um mein Berufsfeld „Heilpraktiker/Psychotherapie“ genauer zu beleuchten.

Die allererste Unterscheidung! Es gibt folgende Berufsrichtungen:

  • Psychiater
  • Psychologen
  • Psychologischer Psychotherapeuten
  • Heilpraktiker / Psychotherapie
  • Weitere, die ich hier nicht aufführe sind die Psychoanalyse, Coaching, psychologischer Berater usw.


Der Psychiater therapiert nicht, er untersucht, diagnostiziert und verschreibt Medikamente für die verschiedenen Krankheitsbilder (z. B. Schizophrenie, Zwangsstörung, Wahnvorstellungen, Depression usw.)

Psychologie ist nur der Oberbegriff – es gibt hier die verschiedenen Möglichkeiten, wie z. B. Polizeipsychologe, Wirtschaftspsychologe, Medienpsychologe usw. Für die Therapie ist nur der

Psychologische Psychotherapeut wichtig. Wenn der Psychologische Psychotherapeut eine Kassenzulassung hat, ist er/sie derjenige, der umgangssprachlich als „Therapeut“ bezeichnet wird. Die Therapiemöglichkeiten eines Psychologischen Psychotherapeuten beschränken sich auf die kognitive Gesprächstherapie, die Psychoanalyse oder die tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie. Über Ihren Hausarzt werden Sie überwiesen an einen Psychologischen Psychotherapeuten, der sich dann (meist) 25 Sitzungen 1xpro Woche 50 Minuten Zeit nimmt.

Vorteil: Es zahlt die Krankenkasse, regelmäßige Gespräche

Nachteil: Die Krankenkasse weiß alles über Sie, Sperrung bei Zusatzkassen und eventuellen Leistungen, (manchmal) Routineablauf, lange Wartezeiten


Der Heilpraktiker/Psychotherapie arbeitet ganzheitlich. Der HP-Psych. wird nach Ende der Ausbildung vom Gesundheitsamt geprüft, erst nach bestandener mündlicher und schriftlicher Prüfung erhält er die Bezeichnung „Heilpraktiker/Psychotherapie“. Über die Therapieverfahren entscheidet er selbst und kann dadurch individuell auf die Bedürfnisse des Patienten eingehen. Je nach persönlicher Situation des Klienten werden die Therapiesitzungen abgestimmt, ob wöchentlich, 14tägig, monatlich oder nach Bedarf ist individuell verschieden. Der Heilpraktiker/Psychotherapie ist in schwierigen Lebenslagen – in die jeder Mensch im Laufe seines Lebens kommen kann – hilfreich und begleitet durch problematische Situationen. Es wird eventuell mit Bachblüten oder homöopathischen Mitteln unterstützt.

Vorteil:
Selbstbestimmung, keine langen Wartezeiten, ergänzend zu den klassischen Verfahren sind auch alternative Behandlungsmethoden möglich, die Behandlung ist Dritten gegenüber (Versicherung, Behörden usw.) anonym

Nachteil: Eigenverantwortung, d. h. Sie zahlen selbst, wenn Sie keine Zusatzversicherung für Heilpraktiker abgeschlossen haben


Alles in allem ist die Wahl des passenden Therapeuten wichtig, denn ohne Vertrauen, ohne Sympathie und Menschlichkeit wird der Erfolg wahrscheinlich ausbleiben. Darum ist es wichtig, nicht nach dem Geld zu urteilen, sondern nach dem persönlichen Eindruck, bzw. nach dem Gefühl, ob Sie verstanden werden, ob Ihnen zugehört wird und ob Sie mit Wertschätzung und Respekt behandelt werden.

© 2015 - 2018 Sonja Gubo / Heilpraktiker Weilheim | Psychotherapie (HeilprG) | Sie befinden sich auf:  Blog » Berufsfeld „Heilpraktiker/Psychotherapie"